Es ist schon ernüchternd, wie einerseits die Präventionsarbeit in der Jugendarbeit gefordert und gefördert wird und andererseits 1/3 der Verkäuferinnen und Verkäufer im Einzelhandel schlicht nicht in der Lage sind vom Geburtsdatum eines Menschen auf sein jetziges Alter zu schließen.

Zudem scheinen Jugendschutzkontrollen auch nichts zu bewirken, wenn im Anschluss keine saftige Geldstrafe erfolgt. Mittlerweile 7 Jahre in Folge überprüft der Jugendschutz in Hannover mit Testkäufen, ob das Jugendschutzgesetz eingehalten wird.  Im Schnitt erhalten 1/3 der Minderjährigen problemlos Schnaps im Supermarkt. (Quelle: Team Öffentliche Sicherheit Region Hannover)

Das einzige Trostpflaster: 2006 erhielt noch die Hälfte der minderjährigen Jugendlichen Wodka im Discounter.

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